Sind “Freie Lizenzen” eine echte Alternative?
Urheberrecht 24 August, 2006In der (leider) ewigen Diskussion um Urheber, deren Rechte und wiederum deren Veränderung wird viel diskutiert. Die grossen Fronten sind einerseits die Musik-Multis, anderseits das Heer von Konsumenten. Während Ersterer einen CD-Preis von 50 Franken begrüssen würde, hätte Zweiterer am liebsten alles kostenlos. Irgendwo in der Mitte trifft man sich. Dennoch werden die Diskussionen nicht leiser, sondern bekommen durch geplante und durchgeführte Anpassungen am Urheberrecht immer wieder neuen Schwung.
Die “Readers Edition” hat einige Gedanken zum Thema “Freie Lizenzen” zusammen getragen. Sie sind nicht neu oder bahnbrechend, aber sicherlich interessant zu lesen.
Wenngleich das klassische Urheberrecht zu seiner Zeit seine Vorteile gehabt hat, so erscheint es doch heute – in einer globalisierten Medienwelt, in der jeder zum Autor werden kann – oftmals als hinderlich.
Einige Aussagen – wie die obige – sind tendenziell provokativ. Leider ist die Sache nicht ganz so einfach, wie sie der unbelastete Konsument sieht. Das zeigt sich auch in der Diskussion, die rund um den Beitrag auf “Readers Edition” entstanden ist.
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