CD-Verkäufe: Weniger und weniger und weniger…

Allgemein 16 Juni, 2007

In einer gemeinsamen Studie von PriceWaterhouse Coopers und der IFPI kommt man zum Schluss, dass die CD-Verkäufe bis 2009 um bis zu 61 % fallen werden. Die weltweiten CD-Umsätze würden demnach von 29,3 Milliarden US-Dollar (2006) auf ca. 18 Milliarden US-Dollar sinken.

Die CD-Industrie kämpft bereits seit sieben Jahren ununterbrochen mit Umsatzrückgängen. Selbstredend, dass die IFPI dafür vor allem die Piraterie verantwortlich macht.

Interessant, dass trotz immer häufigerer Erfolgsmeldungen betreffend dem Kampf gegen die Raubkopiererei diese immer noch ein derart grosses Problem darstellt.

Er bewertete das massive Vorgehen als Erfolg im Interesse der Künstler und der Plattenfirmen: “2003 gab es in Deutschland 600 Millionen illegaler Downloads, 2006 waren es nur noch 374 Millionen. Nach unserer Erfahrung werden Täter, die einmal erwischt worden sind, nicht rückfällig.”

Irgendwann dürften die vielen Klagen sicher auch mal abschreckende Wirkung zeigen. Würd’ mich ja wirklich interessieren, wie die Situation aussähe, wenn die Angelegenheit mal von einer etwas wenier befangenen Organisation analysiert würde.

Ich bin immer noch der Meinung, dass sich die Musikindustrie viele Millionen weniger hätte ans Bein streichen müssen, wenn sie rechtzeitig auf das Online-Geschäft aufgesprungen wäre.

[Quelle: futurezone] 

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