Raubkopie: Unwort des Jahres

Urheberrecht 15 Juni, 2007

Einige gleichermassen witzige wie interessante Überlegungen zum Urheberrecht im Allgemeinen und dem Begriff “Raubkopie” im Speziellen stellt Levente J. Dobszay in seinem Blog auf. Seiner Meinung nach entbehrt das Wort “Raubkopie” jeglicher Logik, weil es schlicht paradox sei, gleichzeitig etwas zu rauben und zu kopieren.

Bei einer Kopie nimmt das Original (in der Regel) keinen Schaden und bleibt so, wie es ist, und dort, wo es ist. Wird etwas geraubt, so spricht man von Raubgut oder Beute. Wenn dabei keine Gewalt im Spiel ist, nennt man es schlicht und einfach Diebstahl.

Absolut lesenwert auch seine Gedanken zur Gestaltung und den Auswüchsen des Urheberrechts, die mitunter Ausmasse annehmen, dass einem schon schwindlig werden könnte.

Wo wären wir heute, wenn schon die Neandertaler ein Immaterialgüterrecht gekannt hätten? Müssten wir dann heute Nutzungslizenzen für das Feuer, das Rad und die Nutzung der Wind- und Wasserkraft bezahlen?

Weiterlesen bei Levente J. Dobszay.

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