Der Widerstand gegen die GEMA wächst

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Die Methoden, nach denen die GEMA Gebühren erhebt und ihren Mitgliedern verteilt, sind intransparent. Immer mehr Kritiker sehen dadurch unter anderem die kulturelle Vielfalt gefährded oder vermuten schlicht Abzocke. Denn nicht selten müssen Konzertorganisatoren, die Nachwuchstalente auftreten lassen, mehr GEMA-Gebühren zahlen als sie überhaupt an Einnahmen generieren. Dämlich. Aber Praxis.

Der Verteilschlüssel der Verwertungsgesellschaft wiederum sorgt dann zum Ärger Vieler dafür, dass eben gerade die erfolgreichen Künstler höhere Gebührenanteile erhalten. Anders gesagt: Die Kleinen zahlen, die Grossen kassieren. Selbst wenn der vollkommen unbekannte Hansjakob Musterberger eines seiner Lieder vorträgt und GEMA-Gebühr dafür entrichtet, fliesst ein Teil der Gebühr in den grossen Topf. Grosser Topf? Ja, daraus werden die wirklich grossen Künstler mitsubventioniert. Die, die im Radio rauf und runter gespielt werden. Etwa 10 % der GEMA-Mitglieder erhalten rund 70 % aller Gebührengelder.

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Gebührensenkung für Flash-Speicher

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Da sind doch langsam wenigstens ansatzweise Zeichen der Vernunft erkennbar: Die SUISA und vier weitere Urheber-Gesellschaften senken die Gebühren auf Flash-Speicher. Die rasend schnelle Entwicklung der Speichertechnologie liess die bisherigen Speicherkapazitäten in kurzen Abständen verdoppeln. Bislang verdoppelte sich nach veraltetem System auch die jeweilige Gebühr an die SUISA. Neuerdings steigen Gebühren (rückwirkend ab 1. April) aber nicht mehr proportional. So kostet ein iPod mit 32 GB Flashspeicher nicht mehr wie bisher über 150 Franken, sondern “lediglich” noch knapp 42 Franken. Das 16GB-Modell kostet knapp 29 Franken.

[Quelle: PC-Tipp]

iPod touch 32 GB: 160.– an die SUISA

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Sagt man dem Schmarotzer? Die SUISA profitiert vom Erfolg von Apple und seinen iPods doppelt und dreifach. Jede gerippte CD ist mit SUISA-Gebühren belegt, auch wenn’s ein illegal kopierter Rohling ist. Lädt der Konsument Musik aus Apples Music Store herunter, profitiert die SUISA genau gleich wie wenn er die CD normal im Laden kauft. Und als wär’ das nicht schon genug (denkste), macht sie dank der neuen “SUISA-Steuer” auch noch bei jedem verkauften iPod die hohle Hand. Und zwar massiv.

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